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Die „Giebelwald Classics“ ... – Reitsport auf hohem Niveau.

(Westfälische Rundschau, Mo 22.8) Sie waren wieder das, was sie auch schon in den vergangenen Jahren boten... Und dass es nicht nur Reitsport, ob im Dressur-Rechteck, oder auf dem Springparcours geboten wurde, sondern auch am Samstag einen bunt gemischten Showabend spricht nun einmal für das Event auf der Hube in Niederndorf.

Niederndorf. Die „Giebelwald Classics“ waren wieder das, was sie auch schon in den vergangenen Jahren boten – Reitsport auf hohem Niveau. Auf der Meldeliste standen 366 Reiterinnen und Reiter sowie 761 Pferde. Doch an den Wettkampftagen selbst - das war auch in diesem Jahr wieder von Freitag bis Sonntag - verschoben sich die Zahlen, so dass letztlich rund 1000 Nennungen in der Meldestelle bearbeitet wurden.

 

Und dass es nicht nur Reitsport, ob im Dressur-Rechteck, oder auf dem Springparcours geboten wurde, sondern auch am Samstag einen bunt gemischten Showabend spricht nun einmal für das Event auf der Hube in Niederndorf.

 

Das einmal mehr kurzweilige Unterhaltungs-Programm unter Flutlicht ließen sich die echten Reitsport-Fans nicht entgehen. Da konnte auch das gleichzeitig anstehende Fußball-Finale der Deutschen gegen Brasilien bei den Olympischen Sommerspielen im weltberühmten Maracana-Stadion nicht ablenken. Allerdings, so war zu hören und sehen, wurde dennoch nach Rio geschielt - der modernen Technik sei Dank -, um die letztlich unglückliche Niederlage der Hrubesch-Buben erst im Elfmeterschießen zu verfolgen.

 

Stimmung beim Show-Programm

Doch ein echter Hauch von Rio war auch tagsüber „Auf der Hube“ zu sehen, nämlich bei der Dressur Grand Prix de Dressage und Grand Prix Spezial - Prüfungen, wie sie auch bei Olympia geritten wurden. Das 140-minütige Show-Programm, das Claudia Nüssen organisiert hatte, die einfach so viele Acts boten, die den Berichtsumfang sprengen würden. Zu den stimmungsvollen Höhepunkten zählte das Römische Wagenrennen, oder der Teamwettkampf Bullriding mit einem Parcoursspringen sowie der Showdance „König der Löwen“ der Mädels der Alcher TG und die Barrierespringprüfung der Klasse S unter Sternen.

 

Das Duo „Don't worry, jump happy“ mit Alina Boller und Jennifer Johannsen auf „Rubina“ gewann dem „Jump-Spaß“ und die Freudenbergerin Helma Dangendorf die Robinson-Reise für zwei Personen für ihren besten Tipp.

Im Mittelpunkt stand gestern der „Große Preis von Niederndorf“, eine Springprüfung der Klasse S** mit Stechen. In die zweite Runde schafften es sechs der 24 gestarteten Teilnehmer mit Null-Fehler-Umläufen. Im Stechen war es dann Frederik Knorren (RV Würselen), den mit seinem 12-jährigen Wallach „Shaitaan“ erneut ohne Abwurf blieb und die schnellste Zeit (74,86 sec.) hatte. Über Rang drei durfte sich Philipp Schöllhorn (ZRFV „Hollekusse“) freuen, dem nur der 0,25 Zeitfehler auf der 8-jährigen Stute „Cassiona GL“ aus dem ersten Umlauf haften blieb.

 

Philipp Schöllhorn Dritter

Unter den besten Acht platzierte sich auch der gebürtige Weidenauer Christian Slawinski (RV Waltrop) auf „Colin Junior“ (6.) und „Budapest 5“ (8.). Auf Rang 13 folgte die Niederheuslingerin Nina Mielke (RV Giebelwald) auf dem 9-jährigen Hengst „Chicago 155“ mit vier Fehlerpunkten aus dem ersten Umlauf. Ihre Schwägerin und junge Mutter Svenja Mielke gewann am Samstag auf dem 9-jährigen Wallach „Pepperoni Quickstep“ eine Stilspringprüfung der Klasse L (Wertnote 8,20), in der sich einige weitere heimische Reiterinnen vorne platzierten. Aber auch im ebenfalls bestens präparierten Dressur-Rechteck zeichneten etliche heimische Amazonen mit ihren Pferden „Spuren in den Sand“ und platzierten sich in einigen Prüfungen weit vorne. So wurde beispielsweise in der Klasse L-Prüfung mit Trense die Heisbergerin Jana Burgmann (RV Giebelwald) auf der 8-jährigen Stute „Rubina 400“ Zweite (7,20).

 

Verbandsehrungen Springen

Mit im dreitägigen Niederndorfer Wochenend-Programm waren die letzten Prüfungen für die Verbandsmeisterschaft im Springen der Klassen A, L und M, die gestern Nachmittag geehrt wurden. Insgesamt acht heimische Reiterinnen und Reiter wurden vom Bezirksverbands-Vorsitzenden Mathias Schumillas und Sportwart Tom Dietershagen ausgezeichnet.

 

Karl-Heinz Messerschmidt

 

Wildschweine in die Flucht geschlagen

  • Vierbeiner (fast) aller Arten tummelten sich am Wochenende auf der Reitanlage.
  • Dort belebten nicht nur, beim Reitsport offensichtlich obligatorisch, Hunde optisch und akustisch das Bild, sondern auch Wildschweine.
  • In der Nacht von Samstag auf Sonntag hörte der Niederndorfer Pferdepfleger Timo Grundey laute Geräusche hinter den Stallugnen und entdeckte dort eine Rotte dieser heimischen Waldgenossen, wobei es gar nicht einfach war, den "Anführer" in die Flucht zu schlagen.