Herzlich Willkommen beim Reitverein Giebelwald e.V.

Die gesamte überregionale Elite und internationale Top-Klasse im Dressurrechteck

Kein Abwurf, nur Tick zu langsam. Mit einem winzigen Zeitfehler wurder Philipp Schöllhorn vom ZRF Hollekusse beim Stechen des Großen Preis von Freudenberg Dritter. Nina Mielke verfehlte das Stechen nur knapp.

(Hajo Klappert, Siegener Zeitung, Di 23.8.)

 

Springreiter Frederik Knorren vom Reitverein Würselen hat gestern bei den Giebelwald Classics des Reitvereins Giebelwald das abschließenden Stechen der Klasse S-Springprüfung um den Großen Preis von Freudenberg gewonnen. Als einer der sechs Finalisten blieb der Bocholtzer auf „Shaitaan“ nicht nur fehlerfrei, sondern unterbot im spannenden Stechen als letzter Starter auch noch die von Hubertus Dieckmann (Ländl. RFV Kirchhellen) zuvor vorgelegte Bestzeit um ganze drei Sekunden. Platz zwei ging auf der Hube somit vor guter Kulisse und ständig wechselnder Witterung an den Bottroper Springreiter auf „Cassiona.

 

Pech hatte der Freudenberger Philipp Schöllhorn vom ZRFV Hollekusse. Der war in der Vorrunde zwar auch ohne Abwurf geblieben, leistete sich aber eine geringe Zeitüberschreitung und zog mit einem viertel Zeitfehlerpunkt belastet ins Stechen ein. Das meisterte Philipp Schöllhorn dann unter dem Beifall der heimischen Zuschauer mit Bravour und blieb auf „Ivory de Roulard“ erneut wieder fehlerfrei. Lediglich mit den 0,25 Punkten aus der Vorrunde belastet wurde Schöllhorn am Ende im Top-Feld der 24köpfigen Konkurrenz ganz hervorragender Dritter.

 

Nur ganz knapp verpasste Nina Mielke vom ausrichtenden Reitverein Giebelwald nach einer tollen Runde das Stechen. Bis zum letzten Hindernis war die Lokalamazone auf  „Chicago“ ohne Abwurf und in der Zeit geblieben. Und während die Besucher schon die Hände zum Applaus bereit machten, krachte am letzten Hindernis doch noch die oberste Stange zu Boden und die Zweite der Springprüfung Klasse S* vom Auftakttag verpasste knapp das Stechen.

Während in den Klasse S-Springen die gesamte überregionale Elite am Start war, konzentrierten sich die heimischen Springreiter auf die A-, L- und M-Tour Verbandsmeisterschaft des Bezirks Reiter- und Fahrerverbands Siegen-Olpe-Wittgenstein und gingen dort in den Klassen nahezu mit allen Teilnehmern ins abschließende Finale. Kein Wunder, das die Teilnehmerfelder so auch in den A- L- und M-Klassen gut gefüllt waren.

 

Reichlichen Publikumszuspruch aber erhielten auch die Dressurreiter. Schließlich wurde im Dressurrechteck unter anderem auch die schwerste Prüfung der Welt, das Grand Prix Special, eine Dressurprüfung der Klasse S*** ausgetragen. Und was da am Start war konnte sich wahrlich sehen lassen und hatte teils sogar internationale Top-Klasse. Am Ende war es Mehrfachsiegerin Jutta Zimmermann vom Reitverein Rhede-Krommert, die auf „First Step“ mit der Tagesbestnote von 1047,50 Punkte das Special vor Britta Rasche-Merkt vom Förderkreis Dressur Neuss auf „Xerez“ und Tobias Nabben (RSV Zur Linde) auf „Peppo“ gewann. Letzterer zählte an den drei Turniertagen allerdings mit zu den besten Dressurreitern beim Turnier in Niederndorf und gewann dort unter anderem klar die Dressurprüfung Grand Prix Klasse S*** sowie die Dressurprüfung Klasse M**.

 

Heimische Erfolge in den oberen Dressurklassen gab es derweil keine zu vermelden. Lediglich Jana Burgmann vom Ausrichterverein RV Giebelwald konnte sich auf „Rubina“ zwei Mal mit zweiten Klasse L-Plätzen in die Siegerliste eintragen.  Abgerundet wurden die Giebelwald Classics mit einem tollen Showabend, an dessen Ende mit dem Barrierespringen der Höhepunkt des Samstagabends folgte. Die Barrierenspringprüfung Klasse S* gewannen Pauline Tiemeyer (RFV Bochum-Stiepel) auf „Carlotta“ zusammen mit der punktgleichen Chiara Borcherding (RFV Ratheim) auf „Chrissinio“ vor Fabian Düperthal (Siegener RV) auf „Collector“. Düpertal konnte damit an seine Vorjahreserfolg anknüpfen und zählt auch weiterhin beim Barrierespringen mit zu den Besten aus der heimischen Region.